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Kroatische Katholische Mission

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[Bearbeiten] Kroatische Katholische Mission

Die kroatische Gemeinde "Svijeta Obitelj" (dt. Heilige Familie) wurde im Herbst 1971 gegründet. Die erste Adresse war in der Lederstraße direkt hinter dem ehemaligen Waffenritter. Bis zum Krieg in Kroatien fristete die Mission ein relativ kleines Dasein und war wenig beachtet. Mit dem Kriegsausbruch änderte sich das schlagartig und 1991 wurde die Kroatische Katholische Mission zur zentralen Anlaufstelle für die Hilfslieferungen nach Kroatien. In dieser Zeit waren die Räume in der Lederstraße mit allerlei haltbaren Lebensmitteln zugestellt, die dann mit LKWs nach Kroatien gebracht wurden, um den Flüchtlingen zu helfen.

Die kroatische Gemeinde feiert jeden Sonntag in der St. Wolfgang Kirche um 9.30 Uhr ihre Messe. Nach dem Gottesdienst findet vor der Kirche noch eine gesellige Runde statt. Dies ist eine Tradition, die in Kroatien sehr verbreitet ist. An besonderen Tagen kann man vor der Kirche auch kroatische Musik kaufen.

Im selben Jahr (1991) wurde im Frühjahr auch die Folkloregruppe der Mission mit jungen Kroaten gegründet. Die Proben wurden in den Kellerräumen des Gemeindehauses neben der St.-Wolfgangs-Kirche abgehalten. Aus anfangs nur wenigen wuchs die Tanzgruppe schnell auf bis zu 60 Mitglieder und die Räume wurden immer enger. Die Erfolge der Tanzgruppe verlangten nach neuen Räumen.

Im Frühjahr 1992 bezog dann die Kroatische Katholische Mission ihre neuen Räume in der Tübinger Straße, in den ehemaligen Räumen der Universa Versicherung. Hier war nun genug Platz für die Spenden, die nach Kroatien gehen sollten und es gab auch einen passenden Raum für die Proben der Tanzgruppe.

Die Räume der Mission wurden aber nicht nur dafür genutzt, sondern auch für andere Veranstaltungen. Vor allem Tauffeiern, Erstkommunionsfeiern und andere. Die neuen Räume führten zu einem sehr viel aktiveren Leben in der kroatischen Gemeinde in Reutlingen. Vor allem für die jungen Kroaten gab es nun einen zentralen Punkt, wo man sich treffen konnte.

Als jedoch klar wurde, dass die Kosten auf Dauer nicht getragen werden konnten und die Mission dann schließlich im Frühjahr 2006 in die Räume in der Krämerstraße zog, löste sich das ganze leider etwas auf. Die Tanzgruppe versuchte das zu kompensieren, indem sie einen eigenen Verein gründete, den KUD Ero e.V. Jedoch war das Interesse der jetzigen jungen Generation nicht mehr so groß und Unstimmigkeiten innerhalb der kroatischen Gemeinde führten zu einer Boykottierung des Vereines, der sich jedoch trotzdem weiter um das erhalten der Folklore und der alten Gemeinschaft bemüht.

Ende Frühjar 2008 zog die Kroatische Katholische Mission dann erneut um in die Bismarckstraße. Dort hatte die Diozöse ein Gebäude gekauft und renoviert. Dort sind nun die ausländischen Gemeinden und Missionen unter einem Dach. Bis jetzt sind es jedoch nur die kroatische und die italienische 'Beato Carlo Steeb'.



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