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Bürgergruppe für eine lebenswertere Oststadt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] ILOS - Initiative lebenswerte Oststadt Reutlingen

Selbstdarstellung Wir sind eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern der Oststadt, die sich bewusst für diesen Stadtteil entschieden haben und gerne hier leben.
Wir wollen einen Beitrag leisten, diesen Stadtteil zwischen Innenstadt und dem grünen Rand der Stadt noch attraktiver zu machen, z.B. durch ein Oststadtfest und die Unterstützung des "neigschmeckt-Marktes".
Wir nehmen Anteil an der Planung und Entwicklung und melden uns zu Wort, weil wir mit Sorge die Zunahme des Verkehrs, den Abbau der Infrastruktur des Einzelhandels und die Verdichtung der Bebauung beobachten.
Wir freuen uns über jeden, der bei unserer Initiative mitmachen will.

Aktuell beteiligen wir uns an der Stadtentwicklungsplanung Oststadt einschließlich Planie 22. Die ersten Ergebnisse finden Sie hier:


[Bearbeiten] Die Oststadt wird schöner

Die “Vorgezogene Bürgerbeteiligung“ zum Rahmenplan Oststadt mit ca. 40 – 50 Oststadtbewohnern ist beendet. Ausgehend von den offensichtlichen Defiziten wurden viele brauchbare Ideen und Vorschläge erarbeitet.

Und wie geht es weiter?

  • Bis zur Sommerpause werden die Planungsbüros den Rahmenplan erarbeitet haben.
  • Nach der Sommerpause 2008 wird der Gemeinderat über den Entwurf des Rahmenplans beschließen.
  • Danach folgt eine zweite Phase der Bürgerbeteiligung.
  • Im ersten Halbjahr 2009 wird dann vom Gemeinderat der endgültige Beschluss über den Rahmenplan Oststadt gefasst.


[Bearbeiten] Kurzdarstellung der Ergebnisse Arbeitsgruppen:

Gemeinsames Ziel aller Arbeitsgruppen:
Erhalten von gewachsenen Strukturen, Weiterentwicklung und Verbesserung der Oststadt als Standort für Wohnen, Arbeiten, kulturelle Angebote und Dienstleistungen verschiedenster Art.


Verkehr/Parkierung: Rückgewinnung der öffentlichen Straßenräume für alle Verkehrsteilnehmer durch:

  • Verringerung des Durchgangsverkehrs – durchfahrende Autofahrer sollen den Eindruck erhalten, dass sie hier falsch sind.
  • Betonung der Zugänge vom schnellen zum „Langsamen Netz“ – der 30er Zone.
  • Ausweisung von Verkehrszonen mit Mischflächencharakter – keine Bordsteine, übersichtlich gestaltete Verkehrsflächen.
  • Verringerung des Parksuchverkehrs durch Parkraumbewirtschaftung, Parkleitsystem, Auslastung der vorhandenen Parkhäuser.
  • Aufwertung des Stadtparks und Ausbau der Planie als Flaniermeile.
  • Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer.
  • Verbesserung der Anbindung der Oststadt an den ÖPNV


Baustruktur: Baustruktur erhalten, verbessern, erneuern durch:

  • Erhalten der stadtteilprägenden Straßenzügen, der Bauten und Vorgärten.
  • Die Baustruktur aufwerten, sanieren, erneuern z.B. Urbanstraße, Albstraße u.a.
  • Einzelstandorte entwickeln, z. B. Ausbau der Planie 22 als Standort für Kultur, Kleingewerbe und Soziales.
  • Aufenthaltsqualität verbessern, z. B. Neugestaltung des Leonhardsplatzes der Planie und des Stadtparks.
  • Übergänge und Verknüpfungen herstellen, z. B. Planie – Innenstadt, GartenstraßeListplatz u. a.


Nutzung: Wohnen und Arbeiten in der historisch gewachsenen Vorstadt erhalten und stärken durch:

  • Aufgelockerte Bebauung, Erhalten der Vor- und –Hausgärten.
  • Breit gestreutes Eigentum.
  • Sensible Nachverdichtung, nur aufgrund eines Flächennutzungsplans.
  • Erhaltung und teilweise Verbesserung der Durchgrünung.
  • Wohngebiete mit Reihenhausbebauung und Geschosswohnungen, die seit den 50er Jahren errichtet wurden, erhalten und integrieren.
  • Arbeiten in der Oststadt erhalten und in Richtung Kreativwirtschaft ausbauen – Mischung aus Freiberuflern, Verwaltung, Handwerk, Künstlern und Kleingewerbe fördern.
  • Schulische Einrichtungen erhalten.


Grün – Freiräume: Grünstruktur erhalten, schützen und verbessern durch:

  • Planie als grüne Promenade und Fußgängerachse aufwerten, Straßenübergänge fußgängerfreundlich gestalten, Wege und Aufenthaltsorte verbessern.
  • Aufenthaltsqualität der öffentlichen Räume und Straßenzüge erhöhen durch Begrünung, Möblierung und Belagsgestaltung.
  • Festlegen der Grünzüge als Erholungsflächen und dementsprechend ausstatten.
  • Panoramaweg durchgängig als Fuß- und Radweg gestalten, das Echazufer von der Albstraße zugängig machen und diesen Grünzug bis zum Südbahnhof weiterführen.
  • Zugang zu den Naherholungsgebieten Arbach- und Echaztal verbessen.


Zusammenfassung der wesentlichen vorgeschlagenen Entwicklungsziele:

  • Gestaltung der Oststadt in eine wirklich verkehrsberuhigte Zone.
  • Die Planie wird zur Promenadenallee und Fußgängerachse ausgebaut.
  • Die Gartenstraße wird verkehrsberuhigte Zone.
  • Die Planie 22 und angrenzende Flächen werden zu einem Kulturstandort weiterentwickelt.
  • Burgplatz, Burgstraße und Leonhardsplatz werden als Stadtplätze und –räume mit u.a. Einzelhandel zur Grundversorgung der Oststadtbewohner neu gestaltet.
  • Die soziale Infrastruktur wird ergänzt und auf neue Altersgruppen ausrichtet.


[Bearbeiten] Weitere Infos

Unsere Treffen finden im ILOS-Büro in der Planie 22 statt (gegenüber Eingang Tonne-Theater).
Neue Mitstreiter/innen sind immer willkommen!

Termine auf der Webseite ILOS - Initiative lebenswerte Oststadt
oder im Kalender 2013.

[Bearbeiten] Weblink

ILOS - Initiative lebenswerte Oststadt

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